Allgemeines

Unter Berücksichtigung der allgemeinen Bestimmungen (EnEV 2009, DIN V 18599, etc.) werden die Randbedingungen für eine Bestandsaufnahme, insbesondere für das Sanierungskonzept, umgesetzt.

Hydraulischer Abgleich

Ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage ist wichtig, um bei konstanter Vorlauftemperatur jede Heizfläche mit der richtigen, raumbetogenen Wärmemenge  zu versorgen. Dies dient nicht nur dazu, dass auch der letzte Heizkörper in einem Heizkreislauf die entsprechende Wärmemenge abbekommt, sondern auch der Erhaltung des Brennwerteffekts des Wärmeerzeugers. Ist die Rücklauftemperatur zu hoch, kann der Wasserdampf in den Abgasen nicht mehr kondensieren und das Brennwertgerät läuft nicht mehr optimal.

Die Berechnung des hydraulischen Abgleichs ist sehr aufwendig, da alle Heizkörper des Systems mit Ventilen und Leistung aufgenommen und alle U-Werte und die Heizlast des Gebäudes bestimmt werden müssen. Für einen optimalen Betrieb der Heizungsanlage ist er aber unerlässlich und bei einer eventuellen Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auch zwingend erforderlich.

Wasserführende Leitungen

Das nachträgliche Dämmen von wasserführenden Leitungen ist eine sehr wirksame und wirtschaftliche Maßnahme. Eine nach EnEV 2009 gedämmte Leitung gibt im Vergleich zur ungedämmten nur noch ein Zehntel der Wärmeenergie an die Umgebung ab.

Hocheffizienzpumpe

Hocheffizienzpumpen können in Heizkreisläufe von Wohngebäuden, aber auch in Zirkulationsleitungen von Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden. Im Vergleich zu konventionellen, voreingestellten Pumpen können sich Hocheffizienzpumpen selbst abschalten, wenn sie nicht gebraucht werden.

Desweiteren können Hocheffizienzpumpen auf Druckunterschiede reagieren und die Leistungen den momentanen Anforderungen anpassen. Durch die stets angepasste Leistung sparen Hocheffizienzpumpen enorm viel Strom.